Eine kritische Betrachtung der „Friedensbewegung 2014“

Die „Friedensbewegung 2014“, die seit März zu „Montagsmahnwachen für den Frieden“ aufruft, stellt die politische Linke vor große Herausforderungen. Sie offenbart zum einen, dass es viele Menschen gibt, die aus einem echten friedenspolitischen Interesse auf die Straße gehen, zeitigt aber zum anderen inhaltlich äußerst vermintes Terrain. V on Beginn an fiel sie auf durch allerlei verschwörungsideologische Propaganda. Der Hauptfeind war jedenfalls schnell ausgemacht: die FED. Seit März diskutiert die   politische Linke, ob sie dort – auch angesichts eines ihrer absoluten Kernthemen, der Friedenspolitik – mitmachen soll oder ob eine klare Grenzziehung geboten ist. Bei den zentralen Akteur/Innen, namentlich Jürgen Elsässer, Ken Jebsen, Andreas Popp und Lars Mährholz, müssen jedenfalls alle linken Alarmglocken klingeln. Zeit für eine kritische Auseinandersetzung mit dieser neuen Bewegung, die vorgeblich nur an Frieden interessiert ist.

Mit Robert Fietzke
Jugendkoordinator und Regionalmitarbeiter, DIE LINKE. Sachsen-Anhalt

07.11.2014 um 19:30 Uhr

Linkses Zentrum
Südstadt Karlsruhe

Eine gemeinsame Veranstaltung des OTKM und der Linksjugend [’solid] Karlsruhe.

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