Kein „Tag der Bundeswehr“ auch in Karlsruhe

DSC00804 Am 11.06.2016 fand der sogenannte „Tag der Bundeswehr“ deutschlandweit statt. In 16 Städten präsentierte sich die Bundeswehr der Bevölkerung und warb für den Dienst an der Waffe. In Karlsruhe hat sich die Bundeswehr zwar nicht gezeigt, dies ist für uns jedoch Grund nicht auch aktiv zu werden und uns mit den Protesten in anderen Städten zu solidarisieren. Unter dem Motto „Freiräume der Freiheit und nicht dem Krieg“ machten sich AktivistInnen an diesem Tag auf den Weg um Räume des öffentlichen Lebens den Menschen weg zu nehmen und ihnen den Zutritt zu Plätzen zu verwehren. Mit Absperrband und Flyer wurden Wege und Plätze abgesperrt und zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Absperrungen wurden auf dem Werderplatz,  der Schauburg, beim Badischen Staatstheater, dem Marktplatz, der Kaiserstraße und am Kronenplatz errichtet. Mit dieser Aktion sollte vor allem darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Politik ihre Bestrebungen, die Bundeswehr verstärkt im Inneren einzusetzen, weiter voranbringt. „Wir müssen auch die Bundeswehr im Inneren schnell einsetzen können! Dies könnte als Amtshilfe für die Polizei auf Anfrage des Bundesinnenministers gesehen“, so der CDU Politiker Klaus Bouillon. Parteien wie die CDU wollen die Bundeswehr in ein nationales Gesamtsicherheitskonzept einbinden, was bedeutet dass sie im Verbund mit anderen Sicherheitsbehörden die Freiheit der Menschen einschränken könnten.

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[KA/ Bruchsal] Proteste gegen den „Tag der Heimattreue“ in Bruchsal

Am 19.03.2016 fand in Bruchsal der sogenannte „Tag der Heimattreue“ statt, dessen Initiator die Partei „Die Rechte“ war. Diverse Neonazis sollten sich an diesem Tag überregional vereinigen.

Das bürgerliche Bündnis „Wir für Menschlichkeit“ und die Kampagne „ Kein Tag der Heimattreue“ (#keinTDH) mobilisierten zu Gegenprotesten. Während das Bruchsaler Bündnis „Wir für Menschlichkeit“ ihren Protest bei einem Bürgerfest begann und später in einem Demozug zur Viktoriaanlage zog, um in Sicht- und Rufweite ihre Abschlusskundgebung abzuhalten, versammelten sich etwa 200 AntifaschistInnen bereits um 11:00 am Hauptbahnhof, um in einer Spontandemonstration zur, vom Antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhe (AAKA) angemeldeten, Mahnwache an der Ecke Durlacher/ Bismarckstraße zu ziehen.

Von dort zogen die AntifaschistInnen weiter, um auf die Route der Neonazis zu gelangen und diese zu blockieren. Obwohl von der Demonstration keinerlei Gewalt ausging, wurde der Versuch auf die Route zu gelangen von den Einsatzkräften vor Ort mit unmittelbarer Gewalt verhindert. Die hinzugerufenen Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE) veranstalteten daraufhin eine regelrechte Hetzjagd auf die DemonstrationsteilnehmerInnen. Um sich vor der Gewalt, die von den Einsatzkräften ausging, zu schützen, flüchteten etwa 80- 90 TeilnehmerInnen. Sie wurden von den Einheiten zusammengetrieben und in einem Kessel über 6 Stunden festgehalten. Während dieser Aktion kam es zu mehreren Verletzungen (s. Demosanitäterbericht). Die Verletzten außerhalb des Kessels wurden vorläufig versorgt und zur Mahnwache zurückgebracht. Dort sammelten sich die verbliebenen AntifaschistInnen.

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Fluchtursache Krieg bekämpfen! Kriegseinsätze sofort beenden!

Samstag, 26. März 2016, 12 Uhr
Karrierezentrum der Bundeswehr Heilbronnerstr. 188

U-Haltestelle Löwentorbrücke, U 6, U7, U 15 vom Hauptbahnhof Richtung Gerlingen, Mönchfeld, Stammheim

Treffpunkt in Karlsruhe
09:45 Uhr, Hbf Karlsruhe, Vorhalle. Abfahrt um 10:05 Uhr Gleis 10, IRE4905.

Ostermarsch 2016

Der Ostermarsch findet am Karsamstag, den 26. März in Stuttgart statt und beginnt um 12 Uhr beim Karrierezentrum der Bundeswehr Heilbronnerstr. 188 U-Haltestelle Löwentorbrücke, U 6, U7, U 15 vom Hauptbahnhof Richtung Gerlingen, Mönchfeld, Stammheim Wir bitten Euch nun darum, zu prüfen, ob Eure Gruppe oder Organisation oder Ihr als Einzelperson, den Aufruf zum Ostermarsch unterstützen wollt.

Aufruf_Ostermarsch_2016

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Die Bundeswehr ist kein Wohltätigkeitsverein!

„Jubel über militärische Schauspiele ist eine

Reklame für den nächsten Krieg“,  Kurt Tucholsky.

Am Donnerstag den 03. 03. 2016 findet um 19:30 im Konzerthaus Karlsruhe ein Benefizkonzert für die Kinderklinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe statt. Das Städtische Klinikum und die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Bürgernahe Gesundheitsvorsorge Karlsruhe haben hierfür den Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg eingeladen. Unter der Leitung von Oberleutnant Christoph Scheibling soll die Bundeswehr als Wohlfahrtsverein agieren. Sicherlich werden einige denken, „Das ist doch schön, wenn deutsche SoldatInnen musizieren, statt zu töten.“ Doch das greift für uns zu kurz.

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Ivana Hoffmann – Kevin Jochim / Dilsoz Bahar – Günther Helsten

Avaşin Tekoşin Güneş – Dilsoz Bahar – Rustem Cûdi

“Die Revolution ist nicht nur Krieg und Waffen tragen, die Revolution bedeutet, das Leben richtig zu verstehen. Um dieses Leben zu verteidigen, und die Werte der Menschlichkeit, sind wir bereit, in diesem schwersten Krieg Erfolg zu haben.”
Günter Helsten / Rustem Cûdi

Drei Leben für die Revolution in Rojava.
Drei Menschen, die ihr sicheres und sorgenloses Leben in Deutschland hinter sich ließen und den des Kampfes für die Menschlichkeit gingen.
Drei Leben, genommen durch die Banden des Islamischen Staates.
In unseren Herzen werden sie weiter leben.
Şehîd namirin!

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SOLIDARITÄT MIT DEN GENOSSINNEN DER SGDF

Vortrag eines Überlebenden mit Kaffee und Kuchen

Am Sonntag den 28.02.2016 um 16 Uhr, Werderstraße 28, 76137 Karlsruhe
Kaffee und Kuchen gibts ab 15 Uhr (gerne könnt ihr eine Kuchenspende mitbringen)

Am 20. Juli 2015 detonierte auf dem Gelände des Amara Jugendzentrums in Suruç eine Bombe inmitten einer Gruppe von mehreren hundert Jugendlichen und riss 33 von ihnen in den Tod.

Der Anschlag war ein gezielter Angriff des sog. Islamischen Staates (IS) auf die Föderation der sozialistischen Jugendvereine (SGDF). Etwa 300 aus der gesamten Türkei angereisten Mitglieder dieser linken Jugendorganisation hatten sich zum Ziel gesetzt, ihren Sommerurlaub in der umkämpften und vom Krieg nahezu zerstörten Stadt Kobane zu verbringen, beim Wiederaufbau zu helfen und Hilfsgüter dorthin zu transportieren.

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Bundeswehr auf der Berufseinstiegsmesse „Einstieg Beruf“ – 23.01.2016.

bw160123_2Wieder einmal war auf der, von der IHK und der Bundesagentur für Arbeit veranstalteten Berufseinstiegsmesse „Einstieg Beruf“ in der dm-Arena, die Bundeswehr vertreten. Im vergangenen Jahr trat die Bundeswehr mit mehreren Fahrzeugen, einem ABC Abwehrpanzer, sowie einem großen Stand, an dem die Ausrüstung der Bundeswehr zur Schau gestellt wurde, auf. Durch die Proteste in den vergangenen Jahren und vor allem durch Aktionen von AktivistInnen im letzten Jahr, konnte der Auftritt der Bundeswehr eingeschränkt werden.

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Kundgebung am 23.01.2016 vor der dm-Arena

Kundgebung 

23.01.2016 
10:00 – 16:00 Uhr
dm-Arena Karlsruhe – Rheinstetten 

Fahrplan Messeexpress (kostenlose Busfahrt zur dm-Arena)

Im Juni 2014 stellte Bundesverteidigungsministerin Ursula van der Leyen (CDU) die Reklame- und Rekrutierungskampagne „Aktiv. Attraktiv. Anders. – Bundeswehr in Führung“ vor. Nur ein Jahr später wirbt die Bundeswehr in ihrer neuen Kampagne „Mach was wirklich zählt“ für die Bundeswehr als „Arbeitgeber/In“. Das Ziel der Kampagnen ist es neue Rekrut/Innen zu gewinnen und bereits aktive zu binden, sowie die Vertiefung der ideologischen Verankerung der Bundeswehr als „normaler Bestandteil der Gesellschaft“ um dadurch die Kriegsfähigkeit der Bundeswehr zu steigern und den deutschen Imperialismus abzusichern.

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Antimilitaristischer Jahresrückblick 2015

 

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Bericht zur Rojava Soli Demo in Stuttgart am 5.12.15

SGT - Kopie

Am 5.12.15 fand eine Solidaritästdemo für Rojava in Stuttgart statt. Rojava ist eine selbstverwaltete Region in Nord Syrien, welche ein alternatives Gesellschaftsmodel zur kapitalistischen Gesellschaft darstellt. Wichtige Themen, wie beispielsweise die Rechte der Frauen und Aufnahme von Flüchtlingen, sind fest in einem sogenannten Gesellschaftsvertrag verankert.

Dies ist unter anderem ein Grund dafür warum Daesh (IS) diese Region angreift, da Rojava emanzipatorische Werte vertritt welche im Gegensatz zu dem reaktionären Weltbild von Daesh stehen.

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